Die Hochwasser-Katastrophe: Danke an die logistischen „Ersthelfer“

Nicht warten, sondern jetzt handeln

Erst Corona, dann das alles mitreißende Wasser und jetzt für viele Menschen die Angst um die Zukunft. Die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz traf die dort lebenden Menschen mit voller Wucht. Keiner konnte sich vorstellen, was der heftige Starkregen bewirken, schon gar nicht, welche Zerstörungskraft das Hochwasser haben würde. Und das Wasser kam schnell und riss alles mit sich, was sich ihm in den Weg stellte: Autos, Wohnwagen, ganze Häuser. Straßen wurden unterspült und zerstört. Strom und Internet gab es nicht mehr. Viele Menschen stehen dabei von heute auf morgen mehr als nur vor den Trümmern ihrer Häuser und Geschäfte, sondern auch vor dem Verlust ihrer Existenz. Nicht zuletzt gab es viele Opfer zu beklagen.

Großes Engagement der Logistiker vor Ort

Wer die Nachrichten regelmäßig verfolgt hat, konnte schier unfassbare Bilder und Videos sehen. Er konnte aber auch beobachten, dass vor allem lokale und regionale Unternehmen aus der Logistikbranche als Allererste Hilfe leisteten. Einfach so! Mit ihren Fahrzeugen, Muldenkippern, Baggern oder Räumern waren sie zur Stelle. Überall zeigte sich eine Welle der Solidarität. Dieses Engagement und dieser Zusammenhalt machen Mut, selbst wenn die Aufräumarbeiten und ein Neuanfang Monate, wenn nicht gar viele Jahre dauern wird. Denn es gilt nicht nur Häuser, Straßen und Brücken oder Versorgungsleitungen zu reparieren und neu zu bauen. Vor allem aber muss es gelingen, den dort Betroffenen wieder Vertrauen in die Zukunft zu geben. Natürlich wird es für die Menschen vor Ort nicht mehr so sein, wie vor der Katastrophe, wo das Wasser alles mitriss. Aber je mehr deutlich wird, was alles verloren wurde, umso mehr wird man nach und nach Raum für Neues entdecken.

Auch in schwierigen Zeiten immer da

Stolz sind wir von Edscha TS aber erneut auf das Engagement und den Zusammenhalt in unserer großen „Logistik-Familie“. Schon während der – nach wie vor anhaltenden – Corona-Pandemie zeigte sich, was Unternehmen und Mitarbeiter auch in schwierigen Zeiten bereit sind zu leisten. In dieser ebenfalls besonderen Katastrophen-Situation kommt es nicht darauf an, Müllberge, Schlamm und Geröll zu entsorgen und die Straßen freizumachen. Denn es fehlt jetzt an allem: Trinkwasser, Strom, Telefon und Internet, Medikamente, Lebensmittel und vieles mehr. Viele Fahrer leisten dazu Überstunden und freiwillige Hilfe. Auch dafür ein großes Dankeschön!

Nicht warten, sondern jetzt handeln

Zeichen der Zeit erkennen

Alle reden über das Klima. Aber keiner konnte sich die Auswirkungen bislang richtig vorstellen. Vor allem nicht in Deutschland, wo viele Menschen Katastrophen bislang immer nur aus dem Fernsehen kannten, jetzt aber real quasi vor der Haustüre haben. Dabei ist der Klimawandel ja nicht nur ein deutsches Phänomen, sondern lange schon weltweit zu beobachten und zu spüren. Die Folgen – in welcher Form auch immer – wird man mit Sicherheit auch immer öfter in Deutschland zu spüren bekommen. Deshalb kommt es jetzt entscheidend darauf an, wie gut man sich auf die möglichen neuen Auswirkungen vorbereiten kann. Klar ist, dass wir alle jetzt ohne weitere Ausreden handeln müssen.

Visionen verwirklichen

Nachdenken, umdenken und vordenken ist also dringend gefragt. Dabei sind die Europäer mit Deutschland an der Spitze in Klimafragen durchaus nicht untätig. Das Problem: Man muss auf komplizierte Fragen möglichst schnelle Antworten geben. Und dabei neue Technologien entwickeln, die zuverlässig arbeiten. Im Logistikbereich sind das z.B. neue Antriebe, die mit Batteriestrom, Wasserstoff oder Strom aus der Oberleitung fahren. Neue Software hilft stark belastete Transportwege zu optimieren. Auch wir von Edscha TS arbeiten an Lösungen, die helfen sollen, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Unsere Verdecksysteme werden ständig optimiert, um den sich ändernden Anforderungen im Logistikbereich zu entsprechen, bzw. anzupassen. Unglaublich, dass man mit einem Verdeck sogar Kraftstoff sparen kann. Und vielleicht wird es schon bald eine Solar-Plane geben, die LKW mit Strom für ihre Fahrt versorgt. Es ist nur eine Idee von vielen. Wir arbeiten daran! Danke nochmals allen Helfern!

 

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